
„Jelly Bubble“ ist ein chaotisches Multiplayer-Spiel, bei dem du Seife sammelst, Gegner aus der Arena katapultierst und mit cleveren Farbwechseln für ordentlich Chaos sorgst.
Sammeln, wachsen und taktieren
Dein Ziel in „Jelly Bubble“ ist zunächst simpel: Du sammelst die auf dem Spielfeld verteilten Seifenstücke und bringst sie in den Punktebereich. Doch andere Spieler können dir deine Beute abnehmen, dich bei einem Zusammenstoß zurückstoßen oder dich kurz vor der Abgabe aus dem Bereich drängen. Je mehr Seife du sammelst, desto größer und stärker wird deine Kreatur – gleichzeitig wirst du damit zum attraktiven Ziel für die Konkurrenz. Für zusätzliche taktische Möglichkeiten sorgen über 20 Seifenarten mit unterschiedlichen Effekten. Einige lassen dich Gegner zurückschlagen, andere tauschen Positionen oder retten dich aus brenzligen Situationen. Dadurch entsteht ein interessantes Risiko-Belohnungs-System: Sammelst du weiter und wirst stärker, setzt du deine bisherige Beute aufs Spiel. Bringst du sie dagegen frühzeitig ins Ziel, sicherst du deinen Fortschritt. Besonders interessant ist das Farb- und Kollisionssystem. Kreaturen derselben Farbe ziehen sich an und können sich gegenseitig Ressourcen entziehen, während unterschiedliche Farben voneinander abprallen. Diesen Effekt kannst du nutzen, um Gegner aus dem Punktebereich zu stoßen oder einen Sturz zu verhindern. Da du deine Farbe jederzeit wechseln kannst, ergeben sich weitere taktische Möglichkeiten: Mit dem richtigen Timing überraschst du einen voll beladenen Gegner oder entziehst dich selbst einer gefährlichen Situation. Die Regeln sind schnell verstanden, doch dahinter steckt mehr Tiefe, als zunächst erwartet. Nicht nur Geschwindigkeit entscheidet über den Sieg – auch Positionierung, Farbwahl und der gezielte Einsatz deiner Fähigkeiten können ein Duell jederzeit drehen.

Gemeinsam spielen, gemeinsam streiten
Jelly Bubble entfaltet sein volles Potenzial vor allem im Mehrspielermodus. Die schnellen Partien sind geprägt von wechselnden Allianzen, überraschenden Wendungen und jeder Menge Chaos. Du kannst dich kurz mit einem Mitspieler zusammentun, um den Führenden aufzuhalten, nur um ihn wenige Sekunden später zu verraten und dir seine Ressourcen zu schnappen. Dadurch verläuft jede Runde anders und feste Strategien funktionieren nur selten. Besonders wichtig ist der lokale Mehrspielermodus für zwei bis vier Spieler auf einem Bildschirm. Über das Netzwerk können bis zu sechs Teilnehmer mitspielen. Auch die Familienfreigabe und „Remote Play Together“ von Steam werden unterstützt. Alleine kannst du Jelly Bubble ebenfalls spielen, doch ein großer Teil des Charmes entsteht erst durch menschliche Gegner. Ohne sie fehlen die unberechenbaren Aktionen, spontanen Bündnisse und vor allem die humorvollen Momente, die durch den nächsten Verrat entstehen.
Eigene Arenen und jede Menge Chaos
Ein besonders interessantes Feature von Jelly Bubble ist der Karteneditor. Damit kannst du eigene Arenen erstellen und mit Freunden teilen. Ob Strecken voller Sprungmatten, rasante Hochgeschwindigkeitskurse oder völlig absurde Szenarien – deiner Kreativität sind kaum Grenzen gesetzt. Gerade weil Hindernisse, Beschleuniger und enge Passagen das Zusammenspiel von Abprallern und Anziehungskräften verändern, kann der Editor für zusätzliche Abwechslung und eine längere Spielzeit sorgen. Optisch setzt Jelly Bubble auf weiche Formen, leuchtende Farben und bewusst skurrile Figuren. Die gallertartigen Kreaturen verformen sich bei Zusammenstößen und prallen durch die Arena, wodurch selbst chaotische Situationen leicht nachvollziehbar bleiben. Der lockere Stil nimmt den Wettkampf nicht allzu ernst und sorgt dafür, dass auch Niederlagen oft für einen Lacher gut sind. Deine Figur kannst du außerdem mit verschiedenen Outfits und Accessoires individuell gestalten. Die Anpassungen haben zwar keinen Einfluss auf das Spielgeschehen, helfen dir aber dabei, deinen Charakter schnell wiederzuerkennen und ihm einen eigenen Look zu verpassen.

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