
Mit Doloc Town erwartet dich eine charmante Farming-Simulation im Pixel-Art-Stil, die klassischen Farmalltag mit Erkundung, Survival-Elementen und einer postapokalyptischen Spielwelt kombiniert.
Erkunde die Welt und gestalte deine eigene Farm
Doloc Town orientiert sich am bewährten Konzept klassischer Farming-Simulationen mit Fokus auf Erkundung. Du kümmerst dich um deine Farm, sammelst Ressourcen, entdeckst wertvolle Artefakte, erfüllst Aufträge und knüpfst Kontakte zu den Bewohnern – wobei soziale Beziehungen hier eine kleinere Rolle spielen als in vielen Genrevertretern. Im Mittelpunkt der Geschichte steht die Erkundung der Umgebung. Auf deiner Reise suchst du nach Hinweisen und wichtigen Gegenständen, um die zerstörte Umwelt wiederherzustellen und neue Gebiete freizuschalten. Die Handlung ist zwar keine große Überraschung, bietet aber genug spannende Momente, um zum Weiterspielen zu motivieren. Charmante Charaktere und interessante Nebenhandlungen verleihen der postapokalyptischen Welt zudem eine angenehm heimelige Atmosphäre. Auch die englische Lokalisierung überzeugt. Kleine visuelle Effekte im Text sorgen zusätzlich für Charme und unterstreichen den eigenen Stil des Spiels. Beim Farmbau setzt Doloc Town auf seine Side-Scrolling-Perspektive, die dir viel Freiheit bei der Gestaltung bietet. Statt klassischer Felder nutzt du Pflanzkästen und Plattformen, auf denen du deine Farm nach eigenen Vorstellungen errichtest. Dazu kommen zahlreiche Werkbänke, Generatoren, Schmelzöfen und viele weitere Objekte, die nach und nach freigeschaltet werden. Zusätzlich kannst du Gebäude wie Zelte oder Schiffscontainer platzieren, um mehr Stauraum zu schaffen oder deine Ausrüstung vor Wind und Wetter zu schützen. Dank der vielen Bau- und Anpassungsmöglichkeiten kannst du deine Farm sowohl optisch als auch funktional ganz nach deinen Vorstellungen gestalten.

Jahreszeiten, Erkundung und stetiger Fortschritt
Doloc Town bietet einen Vier-Jahreszeiten-Zyklus, bei dem jede Jahreszeit vier Spielwochen umfasst. Das Wetter spielt dabei eine wichtige Rolle: Saurer Regen, Gewitter und sengende Hitze stellen dich regelmäßig vor neue Herausforderungen. Deine Pflanzen schützt du mit Plastikabdeckungen, während Blitzableiter bei Gewittern Schäden verhindern. Gleichzeitig bringt das Wetter auch Vorteile: Regen übernimmt die Bewässerung deiner Felder, Gewitter liefern kostenlosen Strom und nach längeren Regenfällen sprießen überall wertvolle Pilze. Da Protis Inventar begrenzt ist, musst du gesammelte Ressourcen auf deiner Farm lagern. Vor allem zu Beginn sind Pappkartons unverzichtbar, da sie deine Lagerkapazität erweitern. Häufig genutzte Werkzeuge gehören in die Schnellzugriffsleiste, während Materialien ordentlich in Kisten verstaut werden. Auch die Erkundung kommt nicht zu kurz. Schon früh schaltest du einen Doppelsprung frei, mit dem sich die abwechslungsreich gestalteten Gebiete deutlich komfortabler erkunden lassen. Überall warten Geheimnisse, versteckte Bereiche und zahlreiche Ressourcen – von Holz und Erz bis hin zu Müllsäcken, Metallschrott oder Beute besiegter Gegner. Natürlich dürfen auch klassische Genre-Elemente nicht fehlen: Du kannst angeln, Tiere halten und sogar eigene Fische züchten. Die Gamepad-Steuerung funktioniert dabei zuverlässig, und Inventar sowie Schnellleiste gehen nach kurzer Eingewöhnung leicht von der Hand. Gelegentliche Fehlgriffe bei der Objektauswahl lassen sich zwar nicht ganz vermeiden, dieses Problem kennt man jedoch aus vielen Spielen des Genres. Für nahezu jede Tätigkeit sammelst du Erfahrungspunkte, steigst in verschiedenen Bereichen im Level auf und investierst deine Punkte in einen Technologiebaum. Dadurch schaltest du neue Maschinen, Werkzeuge und Herstellungsrezepte frei. Weitere Baupläne und Saatgut erhältst du durch erledigte Aufträge oder Forschungsergebnisse, die du in der Stadt einreichst. Dieses Fortschrittssystem funktioniert hervorragend und sorgt dafür, dass du ständig neue Möglichkeiten freischaltest und deine Farm weiterentwickelst. Der größte Schwachpunkt liegt allerdings in der Hauptgeschichte: Einige Missionsziele sind unklar formuliert, und das eigentliche Finale setzt den Abschluss mehrerer scheinbar optionaler Aufgaben voraus. Dadurch musst du nahezu alle Spielsysteme weit vorantreiben, bevor du die Geschichte tatsächlich abschließen kannst.
Kämpfe, Grafik und Sound
Auf deinen Erkundungstouren begegnest du immer wieder feindlichen Drohnen und Maschinen. Zwar kannst du dich mit deinen Werkzeugen selbst verteidigen, den Großteil der Kämpfe übernimmt jedoch deine Kampfdrohne. Während du gegnerischen Angriffen ausweichst, sorgt sie für den nötigen Schaden – vorausgesetzt, sie bleibt in Reichweite. Die Drohne lässt sich mit verschiedenen Waffen und Verbesserungs-Chips sinnvoll aufrüsten und individuell anpassen. Das Kampfsystem vermittelt glaubhaft, dass Proti kein übermächtiger Held, sondern ein gewöhnlicher Mensch ist, der in einer gefährlichen Welt ums Überleben kämpft. Es macht Spaß, die Drohne immer stärker werden zu sehen, auch wenn sich die Kämpfe und Gefahren im späteren Spielverlauf etwas wiederholen. Der charmante Pixel-Art-Stil zählt zu den größten Stärken von Doloc Town. Trotz der von Ruinen, Schrott und Rost geprägten Welt wirkt die Spielwelt erstaunlich stimmungsvoll und einladend. Das einheitliche Design und die gelungene Benutzeroberfläche sorgen für einen harmonischen Gesamteindruck. Lediglich gelegentlich ist auf den ersten Blick nicht eindeutig erkennbar, welche Objekte Teil der Kulisse sind und welche sich abbauen oder sammeln lassen. Auch der Sound kann überzeugen. Die Musik ist abwechslungsreich und bleibt angenehm im Ohr. Besonders gelungen ist die Möglichkeit, verstreute Kassetten zu sammeln und daraus eigene Playlists zusammenzustellen, die du während des Spielens anhören kannst.

Trailer












