Don’t Mess With Bober

Nintendo Switch 2

Don’t Mess With Bober ist ein kurzer, schräger Ego-Horrortrip, in dem ein eigentlich entspannter Hüttenurlaub durch einen rachsüchtigen Biber völlig aus dem Ruder läuft.

Ein Biber auf Rachefeldzug

Don’t Mess With Bober von Axyos Games, Peace Studio und One and a Half Diggers ist ein von den 1980er Jahren inspirierter Horror-Thriller in der Ego-Perspektive für die Nintendo Switch. Du schlüpfst in die Rolle von Mathew, der die Hütte eines Freundes besucht, um ein paar ruhige Tage im Wald am Fluss zu verbringen. Sarah ist nicht dabei, weil sie wegen der gesundheitlichen Probleme ihres Vaters zu Hause geblieben ist. Eigentlich musst du nur den Schlüssel unter der Fußmatte hervorholen und kannst dann entspannt loslegen — zumindest theoretisch. Stattdessen trittst du schon bald eine Kette unglücklicher Ereignisse los, als du beim Müllwegwerfen einen Biberdamm zerstörst. Der gehört ausgerechnet dem titelgebenden Biber Bober, der auf solche Störungen offenbar äußerst empfindlich reagiert und schnell auf Rache aus ist. Gespielt wird komplett aus der Ego-Perspektive: Mit dem linken Stick bewegst du dich, mit dem rechten schaust du dich um. Über die L-Taste sprintest du zwar schneller, machst dabei aber auch mehr Lärm und ziehst Bober leichter an. Mit A duckst du dich und bewegst dich leiser, mit Y interagierst du mit der Umgebung, mit ZL zoomst du heran und mit X schaltest du die Taschenlampe ein, um dir den Weg auszuleuchten.

Ein Kurztrip mit bissigen Folgen

Dein kurzer Ausflug beginnt mit ganz alltäglichen Aufgaben. Zuerst kümmerst du dich um den Müll, den ein paar Jugendliche an der Hütte hinterlassen haben — offenbar wussten sie auch schon, dass der Schlüssel unter der Fußmatte liegt. Als du die Abfälle in eine große Tonne wirfst, zerstörst du allerdings versehentlich einen Biberdamm. Danach willst du eigentlich nur noch in Ruhe angeln und fünf Fische fangen, doch von diesem Moment an läuft alles gehörig aus dem Ruder. In Don’t Mess With Bober schlüpfst du in die Rolle von Mathew, der die Hütte eines Freundes besucht, um sich ein wenig in den Wäldern am Fluss zu erholen. Sarah ist nicht dabei, weil sie wegen der gesundheitlichen Probleme ihres Vaters zu Hause geblieben ist. Eigentlich klingt also alles nach einem entspannten Kurzurlaub — bis du ausgerechnet den Damm des titelgebenden Bibers Bober zerstörst. Und der versteht bei seinem Revier offenbar überhaupt keinen Spaß. Ja, die Ausgangslage ist ziemlich schräg — aber irgendwie funktioniert sie erstaunlich gut.

Trailer:


Fazit

Don’t Mess With Bober ist ein kurzes Horror-Abenteuer, in dem ein zunächst harmlos wirkender Urlaub schnell zum Albtraum wird — allerdings mit einer bewusst überdrehten und oft komödiantischen Note. Gerade diese schräge Mischung macht den Reiz des Spiels aus und sorgt dafür, dass sich der ungewöhnliche Ansatz überraschend gut trägt. Technisch musst du auf der Nintendo Switch allerdings einige Abstriche in Kauf nehmen. Immer wieder fallen Pop-ins auf, und Schatten sowie Texturen wechseln sichtbar ihre Qualität, ohne dabei wirklich gut auszusehen. Immerhin bleibt die Bildrate dabei weitgehend stabil. Für 9,99 Dollar bekommst du hier also ein eher kleines, aber eigenwilliges Erlebnis, das vor allem von seiner verrückten Idee lebt.


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