
Mit Sands of Aura bekommst du auf der Nintendo Switch ein düsteres Action-Rollenspiel, das stark auf Atmosphäre, fordernde Kämpfe und eine melancholische Welt setzt. Das Spiel kombiniert Soulslike-Elemente mit einer offenen, von Sandmeeren bedeckten Welt, die du mit deinem Schiff erkundest. Die Switch-Version bringt das komplette Erlebnis auf die Hybridkonsole – mit einigen technischen Kompromissen.
Story & Handlung – Eine zerfallene Welt
Du findest dich in Talamhel wieder, einer Welt, die einst blühte, nun aber vom Sand verschlungen wurde. Städte ragen nur noch als Ruinen aus dem Meer aus Staub, und überall lauern verdorbene Kreaturen. Die Story wird nicht in langen Zwischensequenzen erzählt, sondern über Dialoge, Gegenstände und Umgebungsdetails. Du erfährst von vergangenen Katastrophen, gefallenen Reichen und gebrochenen Persönlichkeiten. Der Ton ist ernst und melancholisch. Es geht um Schuld, Verfall und die Hoffnung auf Wiederaufbau. Die Erzählweise erinnert stark an klassische Soulslike-Spiele, bei denen du dir vieles selbst zusammensetzen musst.

Gameplay – Anspruchsvoll und taktisch
Kern des Spiels ist das Kampfsystem. Du kämpfst mit Nahkampfwaffen, weichst aus, blockst und nutzt Spezialfähigkeiten. Timing ist entscheidend. Gegner sind gefährlich, und unüberlegte Angriffe werden schnell bestraft. Das Kampfsystem fühlt sich methodisch an. Jeder Schlag zählt, und Ausdauer-Management spielt eine zentrale Rolle. Du kannst deinen Charakter anpassen und verschiedene Spielstile ausprobieren. Zwischen den Kämpfen erkundest du verschiedene Inseln, löst kleinere Rätsel und entdeckst Abkürzungen. Das Erkunden mit dem Schiff über das Sandmeer gibt dem Spiel eine eigene Identität, auch wenn die Navigation eher funktional als spektakulär ausfällt. Auf der Nintendo Switch läuft das Gameplay insgesamt stabil, allerdings mit leichten Einschränkungen bei der Bildrate in besonders intensiven Kämpfen.
Grafik und Sound
Optisch lebt Sands of Aura von seiner düsteren, stilisierten Welt. Verfallene Kathedralen, sandverwehte Städte und düstere Lichtstimmungen sorgen für eine starke Atmosphäre. Auf der Nintendo Switch musst du jedoch mit reduzierter Auflösung und weniger Detailtiefe rechnen. Texturen wirken teilweise weicher, und Effekte sind etwas zurückgenommen. Trotzdem bleibt die Grundstimmung erhalten, vor allem im Handheld-Modus. Die Performance ist solide, auch wenn es gelegentlich zu kleinen Einbrüchen kommen kann. Der Soundtrack ist ruhig, orchestral und emotional. Die Musik unterstreicht die Einsamkeit der Welt und passt hervorragend zum Setting. Soundeffekte sind klar und unterstützen das Kampfsystem gut. Schritte im Sand, das Aufeinandertreffen von Stahl und das ferne Heulen des Windes tragen zur Immersion bei.

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