
Am 26. Januar 2026 erschien die Simulation des Entwicklers Stormcloak Games und Publishers indie.io als Early Access Version, bei dem du dich unvorhersehbaren Herausforderungen stellen und deinen Heimweg finden musst. In meiner Review erzähle ich dir mehr.
Verlangt Aufmerksamkeit und Geduld
Adaptory ist ein PC-Spiel im Early Access, das seinen Schwerpunkt klar auf Atmosphäre, Weltaufbau und schrittweise erzählte Inhalte legt. Die Story steht dabei von Anfang an im Mittelpunkt, auch wenn sie nicht klassisch oder vollständig erzählt wird. Du wirst in eine fremde, teils abstrakte Welt geworfen, in der vieles zunächst unklar bleibt. Informationen erhältst du vor allem über Umgebungen, kurze Texte, Ereignisse und wiederkehrende Motive. Statt klarer Erklärungen setzt das Spiel auf Andeutungen und Interpretation. Das kann sehr stimmungsvoll sein, verlangt aber Aufmerksamkeit und Geduld, da sich Zusammenhänge erst langsam erschließen. Wer eine klare, linear erzählte Geschichte erwartet, könnte hier enttäuscht werden, während Spieler, die gerne selbst Schlüsse ziehen, deutlich mehr aus der Story herausholen. Inhaltlich fühlt sich Adaptory aktuell wie ein Fundament an, auf dem weiter aufgebaut werden soll. Einige Ideen sind klar erkennbar, andere wirken noch unfertig oder bewusst offen gelassen. Wer Early Access kennt und akzeptiert, bekommt bereits jetzt eine interessante Erfahrung, sollte aber nicht erwarten, ein abgeschlossenes Spiel vorzufinden.

Early Access Version
Spielerisch bewegt sich Adaptory zwischen Erkundung, Interaktion und einfachen Mechaniken, die nach und nach erweitert werden. Du erkundest verschiedene Bereiche, reagierst auf Umweltbedingungen und triffst kleinere Entscheidungen, die Einfluss auf deinen Spielfortschritt haben können. Das Gameplay wirkt noch bewusst reduziert und teilweise experimentell. Einige Systeme greifen bereits gut ineinander, andere fühlen sich noch unfertig oder unausbalanciert an. Gerade hier merkt man deutlich, dass sich das Spiel noch im Aufbau befindet und nicht alle Ideen bereits vollständig umgesetzt sind. Die bisherigen Patches haben jedoch spürbare Verbesserungen gebracht. Performance und Stabilität wurden verbessert, kleinere Bugs behoben und bestimmte Abläufe klarer gestaltet. Auch an der Benutzerführung wurde nachgebessert, sodass das Spiel inzwischen zugänglicher wirkt als in früheren Versionen. Trotzdem treten weiterhin typische Early-Access-Probleme auf, etwa kleinere Glitches, unklare Rückmeldungen bei Aktionen oder Mechaniken, die noch nicht vollständig erklärt sind. Das Spiel ist spielbar und motivierend, aber noch nicht durchgehend rund.Grafik und Sound:
Grafisch setzt Adaptory auf einen stilisierten, teils minimalistischen Look. Die Umgebungen wirken bewusst reduziert, transportieren aber eine eigene Stimmung, die gut zur erzählerischen Ausrichtung passt. Technisch darf man keine großen Highlights erwarten, doch Licht, Farben und klare Formen sorgen dafür, dass die Welt eine gewisse Eigenständigkeit entwickelt. Auf dem PC läuft das Spiel mittlerweile stabiler, gelegentliche Ruckler oder kurze Ladezeiten können jedoch weiterhin auftreten. Der Sound unterstützt die Atmosphäre wirkungsvoll. Musik wird sparsam eingesetzt und dient vor allem dazu, bestimmte Stimmungen zu verstärken. Umgebungsgeräusche spielen eine größere Rolle und helfen dabei, die Welt lebendiger und zugleich fremdartig wirken zu lassen. Auch hier ist spürbar, dass noch Potenzial nach oben besteht, die Grundlage ist jedoch solide.

Trailer:













