Testament: The Order of High Human

PC

Am 13. Juni gegen 19:00 Uhr wird das neuste First-Person-Action-Adventure-Spiel des Entwicklers und Publisher Fairyship Games weltweit veröffentlicht. Ich habe bereits damals die Demo gespielt und möchte euch nun die Vollversion vorstellen.

Story und Handlung:

Im ganzen Reich ist der Wahnsinn ausgebrochen, nachdem dein Bruder Arva verrat begann. Als Protagonist und König der Hochmenschen, Aran, ist es nun deine Aufgabe, einen weg zu finden um das überleben des Reiches und der noch lebenden Menschen zu sichern. Während du dich auf Reisen begehst, entdeckst du Überreste einer uralten Zivilisation des Ordens der Hüter, die dich auserwählte, um dir ihre Mächte anzueignen um deinen Bruder und seine Lakaien die sich in Bestien verwandelt haben zu stoppen.  In Testament: The Order of High Human erwarten dich viele Gegner, Bosse und Herausforderungen, die du überwinden musst, um dein Ziel zu erreichen.

Kämpfe und Waffen

Die Kämpfe in Testament: The Order of High Human sind manchmal recht knifflig gestaltet, da dich sehr oft Horden bei Alarm angreifen. Dank zahlreicher Waffen, die du unterwegs findest, hast du mehrere Möglichkeiten deine Feinde zu töten, du kannst bspw. zu ihnen schleichen und sie mit dem Schwert von Hinten erstechen, du kannst aber auch dein Schwert zucken und mit Magie füllen um Blitzschnitte auszuführen. Ein Bogen steht dir ebenfalls zur Verfügung, jedoch solltest du mit den Pfeilen behutsam umgehen, denn du wirst sie nicht an jeder Ecke finden. Der Bogen wird zudem auch gebraucht um „Augen“ zu zerstören, die verschiedene Hindernisse im Spiel darstellen. Die Blocker-Augen versperren dir den Weg, Blutegel-Augen besitzen andere Kreaturen, die ihnen Unbesiegbarkeit verleihen und die Nachtbringer sorgen für die Herabkunft der Dunkelheit und machen dir alles schwerer. Persönlich fand ich den Kampf im Spiel als das schwächste Element, da er nicht sonderlich gut ausbalanciert ist, du kannst zwar ausweichen, aber bei Bossen ist das kaum nützlich und wenn dich Horden attackieren schon gar nicht. Am besten versucht man daher Stealth zu spielen und murkst die Gegner still und leise nacheinander ab, sofern es natürlich möglich ist. Später wenn man mehr Fähigkeiten besitzt, wird es einfacher und macht auch deutlich mehr Spaß, vor allem was die Magie betrifft, aber bis dahin ist es ein langer weg.

Plattformpassagen, Rätsel, Grafik und Sound

Testament: The Order of High Human hat einige Plattformpassagen sowie Rätsel, diese tauchen hauptsächlich in den Tempeln der Orden der Hüter auf, hier müsst ihr Rätsel als Herausforderung lösen um neue Kräfte zu erlangen, die euch in der Geschichte weiterkommen lassen.  Die Rätsel sind gut gemacht, aber nicht besonders schwer. Spaß machen sie dennoch, auch wenn sie leicht repetitiv wirken. Die Plattformpassagen wurden zudem gut implementiert und lockern zusammen mit den Rätseln das Gameplay auf. Die Grafik ist ganz gut geworden, auch die Lichteffekte können sich sehen lassen, die Charaktergestaltung der Monster ist auch okay, Schönheiten werdet ihr hier keine begegnen. Lediglich die Animationen sind nicht ganz so gut geworden. Soundtechnisch passt es gut zum Spiel, könnte aber abwechslungsreicher sein.

Trailer:


Fazit

Testament: The Order of High Human erzählt eine recht spannende und gute Geschichte über zwei Brüder, die sich für unterschiedliche Seiten im Leben entschieden haben. Die Dialoge sind gut geschrieben, die Grafik reicht ebenfalls aus, leider sind die Animationen sowie Kämpfe nicht so prickelnd. Gerade bei Bossen sind die Kämpfe nicht ausbalanciert, da man kaum ausweichen kann und einfach ein viel zu kleines Trefferfeld hat, zudem steigt die Schwierigkeit sprunghaft an. Die Gegner selbst machen einzeln kaum Probleme, bis auf Wölfe, schlagen sie jedoch Alarm wird es hektisch und man hat kaum noch eine Chance, das Kampfsystem funktioniert einfach nicht so, wie man es gewohnt ist und erwarten würde. Ich habe daher bei jeder Gelegenheit im Stealth gespielt. Die Checkpunkte sind recht kulant, wenn man mal Stirbt, ist das nicht ganz so dramatisch. Alles in allem würde ich Testament: The Order of High Human für das restliche Gameplay wie die Plattformpassagen und Rätsel sowie besonders für die Story empfehlen. Aufgrund des wackeligen Kampfsystems empfehle ich aber vorher die Demo auszuprobieren, denn das könnte ein KO-Kriterium sein.


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