In-ear Headset Ozone Oxygen

Mit dem Oxygen In-ear Headset legt Ozone einen Kopfhörer vor, der dem Anspruch modernder Gaming-Hardware gerecht werden soll und für den mobilen Gamer auch unterwegs geeignet scheint.

Nach dem Auspacken besticht das Headset zunächst mit kräftigen Farben und einer angenehm guten Verarbeitung. Die mitgelieferten Aufsätze machen eine persönliche Anpassung möglich und erhöhen den Tragekomfort der Ohrstöpsel gewaltig. Gerade die Tatsache, dass die Kopfhörer ein bisschen größer sind als viele von der Konkurrenz einsetzbaren Pfropfen, erzeugt eine gute Abschirmung der Umgebungsgeräusche. Die Klangqualität beim Telefonieren und mobilen Spielen überzeugt. Das Mikrofon ist am linken Kabel angebracht und überträgt die eigene Stimme gut. Ein eigener Push-to-talk-Button ermöglicht die Bedienung bei eingehenden Anrufen direkt vom Mikrofon aus. Auch im Betrieb als Teamspeak-Headset ist der Knopf durchaus sinnvoll. Leider ist die Positionierung, gerade in hektischen Gefechten, hier etwas unglücklich und die Ansteuerung einer eigens belegten Taste über die Tastatur zweckmäßiger. Das mit dem Headset keine Klangqualitäten wie bei einem 300 € teuren Kopfhörer erreicht werden, scheint klar, dennoch überrascht Ozone hier mit wirklich ansprechendem Ton und Übertragung.

Der Anschluss an den PC oder das Notebook erfolgt über ein mitgeliefertes Adapterkabel. Für Telefonate und zum Musikhören eignet sich das Headset definitiv. Die Klangqualität überzeugt hier in fast allen Fällen. Für ausgedehntes Spielen ist das Oxygen-Set jedoch nur bedingt geeignet. Auf Dauer werden die Ohrstöpsel dann doch etwas unbequem und der Tragekomfort größerer Headsets kommt hier zum Tragen.

Bei unserem Test, der auf subjektivem Musikgeschmack basiert, ließ sich festhalten:

 

  • DMX – Where the hood at: Druckvoller Bass und erstaunliche Qualität im Tiefenbereich.
  • AC/DC - Back in Black: Das Schlagzeug und der Rhythmus-Part kommen voll zur Geltung. Bei den Höhen einzelner Gitarrenspuren lässt das Headset erste Federn.
  • Mozart – Die Zauberflöte, Arie der Königin der Nacht "Der Hölle Rache …": Wie beim guten Gitarren-Rock der Herren aus Australien, kommen manche Höhen nicht voll zur Geltung. Der mangelnde Bass des Stückes sorgt insgesamt für ein etwas schwammiges Klangbild über die Kopfhörer.
  • Hatebreed – Destroy everything: Durch die marschierenden, tiefen Riffs sind hier keine Schwächen zu hören. Das Headset gibt die ganze Aggression des Liedes direkt auf den Gehörgang.

Website: http://www.ozonegaming.com/product/oxygen/

Offizielles Promo-Video


Fazit

Ein In-ear-Headset zum Spielen? Da war ich zunächst wirklich skeptisch. Das Ozone Oxygen hat mich dann aber doch positiv überrascht. Ich werde zwar sicherlich an meinem PC nicht auf die Kopfhörer umsteigen, für unterwegs, am Laptop oder Tablet sind die Ohrstöpsel aber wirklich gut. Auch die Telefonfunktion und das Push-to-talk sind gut verarbeitet und machen "on the road" Sinn. Die Klangqualität beim Musikhören ist erstaunlich gut und so wird das Oxygen seine Anhänger finden. Für gerade einmal 30€ bekommt man ein gut verarbeitetes Set mit wirklich hochwertigem Ton. Als reine Gaming-Hardware sehe ich das Produkt dennoch nicht. Wer aber ein neues Headset für das Smartphone oder die Laptop-Tasche sucht, kann hier getrost zugreifen. (Jörn K. Fahrbach)


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In-ear Headset Ozone Oxygen - Bilder zum DLH.Net-Test
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